Das Oeko-Institut hat in einer aktuellen Studie 57 deutsche Transportunternehmen untersucht, die seit mindestens einem Jahr batterieelektrische Schwerlast-LKW im täglichen Betrieb einsetzen. Das Ergebnis ist bemerkenswert eindeutig: 93 Prozent der befragten Unternehmen gaben an, mit ihren Elektrofahrzeugen hochzufrieden zu sein.
Als zentrale Zufriedenheitsfaktoren nennt die Studie niedrigere Betriebskosten, eine im Alltag zuverlässige Reichweite sowie positive Rückmeldungen der Fahrerinnen und Fahrer. Gerade im deutschen Transportsektor, der zu den emissionsintensivsten Wirtschaftsbereichen zählt, sind solche praxisnahen Ergebnisse von hoher Relevanz.
Für Flottenbetreiber in Deutschland und Österreich, die noch zögern, liefert die Studie ein starkes Argument: Die anfänglichen Bedenken zu Ladezeiten, Nutzlast und Reichweite lösen sich nach einem Jahr Betriebserfahrung offenbar weitgehend auf. Das deckt sich mit den Erfahrungen einzelner Vorreiter wie DB Schenker oder DHL, die bereits größere E-LKW-Flotten betreiben.
Der Hochlauf der LKW-Ladeinfrastruktur – etwa entlang der deutschen Autobahnen – bleibt eine entscheidende Voraussetzung für die breite Marktdurchdringung. Die EU-CO₂-Regulierung für schwere Nutzfahrzeuge setzt hier zusätzlich Druck auf Hersteller und Spediteure, die Elektrifizierung zu beschleunigen.
Quelle: 93% of battery-electric truck users are highly satisfied - Electrive (EN)· Basiert auf der Quelle, KI-gestütztes Rewriting.
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