Mit Unterstützung der australischen Bundesregierung skaliert der Smart-Energy-Anbieter Amber sein Vehicle-to-Grid-Pilotprojekt (V2G) auf mehr als 1.000 Elektrofahrzeuge. V2G ermöglicht es, die in EV-Akkus gespeicherte Energie ins Stromnetz zurückzuspeisen — ein Ansatz, der angesichts wachsender Solar- und Windkapazitäten auch in Deutschland und Österreich an Relevanz gewinnt.
Bidirektionales Laden: Stand in Europa
In Deutschland und Österreich steckt die regulatorische Grundlage für V2G noch in den Kinderschuhen. Zwar unterstützen einige Modelle — etwa der Nissan Leaf, der Volkswagen ID. oder Hyundai Ioniq 5 — bidirektionales Laden technisch, doch die Einspeisung aus Fahrzeugbatterien ins öffentliche Netz ist haushaltseitig bislang kaum geregelt. Die EU-Gebäuderichtlinie (EPBD) und die Energieeffizienzrichtlinie (EED) sollen hier bis 2026–2027 mehr Klarheit bringen.
Nur BYD macht bislang mit
Kritisch zu bewerten ist, dass zum jetzigen Zeitpunkt ausschließlich der chinesische Hersteller BYD Fahrzeuge für den australischen Pilot bereitstellt. Ob europäische oder japanische Hersteller folgen werden, bleibt offen. Für das Gelingen eines so großen Pilotprojekts wäre eine breitere Herstellerbeteiligung wünschenswert.
Die Ergebnisse des Amber-Projekts dürften international beobachtet werden. Gelingt der Nachweis wirtschaftlicher Tragfähigkeit im 1.000-Fahrzeug-Maßstab, könnten ähnliche Programme auch in Deutschland Fahrt aufnehmen — zumal das Potenzial der E-Auto-Flotte als dezentraler Stromspeicher enorm ist.
Quelle: Amber to supercharge V2G pilot to more than 1,000 EVs with government funding boost - The Driven· Basiert auf der Quelle, KI-gestütztes Rewriting.
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