Der Cupra Raval soll das emotionale Gegenstück zum nüchternen VW ID. Polo werden – beide Modelle teilen sich die MEB-Entry-Plattform. Auf einer ersten Ausfahrt rund um Barcelona zeigte die stärkste VZ-Variante, dass Cupra den sportlichen Anspruch wirklich ernst nimmt und nicht nur als Marketingversprechen versteht.
Besonders beeindruckend war das Kurvenverhalten: Der kleine Stromer lässt sich mit einer Gelassenheit und Präzision durch Kurven führen, die man einem Stadtauto dieser Größe schlicht nicht zugetraut hätte. Für deutsche und österreichische Käufer, die einen wendigen Stadtstromer suchen, der auch auf Landstraßen Spaß macht, ist das ein echtes Argument.
Die Konsequenz beim Fahrwerk hat jedoch ihren Preis: Laut dem Fahrbericht bringt die VZ-Version in bestimmten Bereichen – vermutlich beim Komfort oder der Alltagspraktikabilität – Abstriche mit sich. Konkrete Preise für den deutschen Markt wurden noch nicht offiziell kommuniziert, die Markteinführung in der EU steht aber im Rahmen von Cupras Elektrooffensive bevor.
Mit dem Raval VZ besetzt Cupra ein wichtiges Segment: erschwingliche, aber fahrdynamisch ansprechende Elektro-Kleinwagen. Angesichts wachsender Nachfrage nach bezahlbaren EVs mit echtem Fahrspaß – auch in Deutschland – könnte das Modell eine relevante Rolle bei der weiteren Verbreitung der Elektromobilität spielen.
Quelle: Erste Ausfahrt im Cupra Raval VZ: Warum der kleine Spanier mehr kann als auffallen - Electrive (DE)· Basiert auf der Quelle, KI-gestütztes Rewriting.
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