Ein weit verbreitetes Missverständnis rund um Elektroautos ist, dass das Laden teuer sei. Tatsächlich zahlen Fahrer, die ihr Fahrzeug nachts zu Hause laden, in Deutschland häufig zwischen 25 und 35 Cent pro kWh – je nach Tarif und Anbieter. Damit kostet das Fahren von 100 km im Elektroauto oft nur 3–5 Euro, während ein vergleichbarer Benziner bei aktuellen Spritpreisen 9–14 Euro verbraucht.
Besonders attraktiv wird die Heimladung in Kombination mit einer Photovoltaikanlage. Wer tagsüber Sonnenstrom produziert und diesen – etwa über einen Heimspeicher – zum abendlichen Laden nutzt, kann seine Kosten auf unter 10 Cent pro kWh senken. In Deutschland fördert die KfW sowohl PV-Anlagen als auch Wallboxen, was die Anfangsinvestition deutlich reduziert.
An öffentlichen Schnellladesäulen – etwa von EnBW, IONITY oder Fastned – sind die Preise mit 40–79 Cent pro kWh höher, aber für gelegentliche Langstrecken dennoch günstiger als Benzin. Wer seinen Alltag überwiegend mit Heim- oder Arbeitsplatztladung abdeckt, profitiert am stärksten von den Kosteneinsparungen.
Die Installation einer Wallbox kostet in Deutschland typischerweise 800–1.800 Euro inklusive Montage. Über die KfW-Förderung (Programm 442) sowie ggf. Arbeitgeberzuschüsse lässt sich dieser Betrag spürbar reduzieren. Auch in Österreich gibt es vergleichbare Förderprogramme auf Bundes- und Landesebene.
Wer die Zahlen einmal nüchtern durchrechnet, stellt fest: Das Elektroauto ist im täglichen Betrieb erheblich günstiger als sein Ruf. Gerade in Kombination mit Solarstrom und einem Heimspeicher amortisiert sich die Investition in viele Fälle innerhalb weniger Jahre.
Quelle: Charging My Electric Car Is MUCH Cheaper Than Most People Think - CleanTechnica - Google News — EV· Basiert auf der Quelle, KI-gestütztes Rewriting.
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