Der globale Elektroautomarkt hat im April 2026 einen neuen Monatswert erreicht: 1,6 Millionen verkaufte Fahrzeuge binnen eines Monats. Kumuliert ergibt sich für die ersten vier Monate des Jahres ein Absatz von 5,6 Millionen Einheiten – Zahlen, die das Marktforschungsunternehmen Benchmark Mineral Intelligence veröffentlicht hat. Ein Rekordjahrgang zeichnet sich ab.
Europa ist dabei der zentrale Wachstumstreiber. In Deutschland und Österreich stützen staatliche Fördermaßnahmen, der Ausbau der Ladeinfrastruktur sowie das wachsende Modellangebot die Nachfrage. Das EU-weite Verbrennerverbot ab 2035 sorgt sowohl bei Privatkäufern als auch bei Flottenbetreibern für einen nachhaltigen Umschwung in Richtung Elektromobilität.
Auf der Angebotsseite verzeichnet China einen deutlichen Exportanstieg. Hersteller wie BYD drängen verstärkt auf den europäischen Markt. Die von der EU verhängten Zusatzzölle von rund 17 bis 38 Prozent je nach Hersteller haben den Preisvorsprung chinesischer Modelle bislang nicht vollständig neutralisiert, was den Wettbewerb im mittleren Preissegment merklich verschärft.
Das Wachstum beschränkt sich nicht auf Pkw: Auch bei Elektrobussen und Elektro-Lkw wächst die Nachfrage spürbar, was zusätzlichen Druck auf den Ausbau des Ladenetzes erzeugt. Sollte das aktuelle Tempo anhalten, wird 2026 zum bedeutendsten Jahr der Elektromobilitätsgeschichte.
Quelle: Europe drove global EV sales in April as China exports surged - Electrek· Basiert auf der Quelle, KI-gestütztes Rewriting.
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