Am 25. Mai enthüllte Ferrari in Rom den Luce – das erste vollständig elektrische Serienmodell der Marke. Die Präsentation war in drei Phasen aufgeteilt: Im Oktober 2025 wurden die technischen Daten veröffentlicht, im Februar folgte das von Apple-Designlegende Jony Ive gestaltete Interieur, und nun wurde das Gesamtfahrzeug erstmals der Öffentlichkeit gezeigt. Ein Journalist von Electrek war vor Ort und konnte das Fahrzeug rund 30 Minuten lang aus der Nähe besichtigen – eine Probefahrt war jedoch noch nicht möglich.
Der Luce bricht mit fast allem, was Ferrari bisher definiert hat: Die Formensprache ist neu, die Zielgruppe breiter gedacht, und das charakteristische Motorengeräusch fehlt gänzlich. Dennoch beansprucht Ferrari, das Wesentlichste der Marke bewahrt zu haben – die Fähigkeit, starke Emotionen zu wecken. Ob das im Alltag überzeugt, wird sich erst beim Fahren zeigen.
Für den deutschsprachigen Markt ist der Luce zunächst ein Statement mehr als ein Kaufobjekt. Preise und Verfügbarkeit wurden noch nicht kommuniziert. Im europäischen Kontext ist Ferraris Schritt dennoch bedeutsam: Mit dem Luce folgt die letzte große Sportwagenmarke dem elektrischen Trend – nach Porsche Taycan und dem kommenden Lamborghini Lanzador.
Die Vorstellung des Luce markiert einen Wendepunkt für das Segment der Elektro-Supersportwagen. Wenn selbst Ferrari die emotionale Qualität eines Verbrenners mit Batterieantrieb replizieren kann, dürfte das die gesamte Premiumklasse der Elektromobilität weiter legitimieren.
Quelle: Ferrari Luce first look: going where combustion can’t follow - Electrek· Basiert auf der Quelle, KI-gestütztes Rewriting.
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