First Bus, einer der größten Busanbieter Großbritanniens, hat an seinen Elektrobus-Depots ein Smart-Charging-Pilotprojekt gestartet. Ziel ist es, die Ladevorgänge zeitlich so zu koordinieren, dass die Busse bevorzugt dann Strom beziehen, wenn Wind- und Solarenergie besonders reichlich ins Netz einspeisen.
Dieses Konzept des lastflexiblen Ladens hilft dem Stromnetz, überschüssige erneuerbare Energie aufzunehmen, anstatt sie abzuregeln. Gleichzeitig werden Lastspitzen in Hochverbrauchszeiten gemildert – ein Effekt, der für Netzbetreiber wie die National Grid ESO in Großbritannien oder die deutschen Übertragungsnetzbetreiber (50Hertz, Amprion u. a.) von großem Interesse ist.
Elektrobus-Depots bieten sich für solche Anwendungen besonders an, da die Fahrzeuge täglich zu planbaren Zeiten zurückkehren und lange Standzeiten aufweisen. Diese Eigenschaften machen sie zu einer steuerbaren Last, die im Rahmen von Demand-Response-Programmen oder direkt als regelbare Verbraucher im Energiemarkt eingesetzt werden kann.
In Deutschland und Österreich werden städtische Busflotten zunehmend elektrifiziert – gefördert durch EU-Mittel und nationale Programme. Das britische Pilotprojekt liefert wertvolle Erkenntnisse darüber, wie ÖPNV-Betreiber nicht nur emissionsärmer fahren, sondern auch aktiv zur Netzstabilität beitragen können.
Quelle: First Bus uses electric bus depots to support the grid - Electrive (EN)· Basiert auf der Quelle, KI-gestütztes Rewriting.
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