Jungheinrich hat Praxistests mit Natrium-Ionen-Batterien in Flurförderzeugen gestartet. Die Pilotprojekte laufen bei ausgewählten Kundenbetrieben, wo die Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit der Technologie unter verschiedensten Einsatzbedingungen geprüft werden soll – von Kühllagern bis hin zu Mehrschichtbetrieb.
Natrium-Ionen-Batterien gelten als vielversprechende Alternative zu Lithium-Ionen-Akkus, da sie ohne Lithium, Kobalt oder Nickel auskommen. Gerade vor dem Hintergrund angespannter Lieferketten und steigender Rohstoffpreise gewinnt diese Technologie auch im deutschen und österreichischen Industrieumfeld zunehmend an Bedeutung.
Im Vergleich zu Blei-Säure-Batterien, die in vielen Lagerbetrieben noch immer Standard sind, versprechen Natrium-Ionen-Zellen eine höhere Energiedichte und bessere Zyklenfestigkeit – bei potenziell niedrigeren Systemkosten. Jungheinrich will mit dem Feldversuch belastbare Daten für eine mögliche Serienentwicklung gewinnen.
Sollte die Technologie die Praxistests bestehen, könnte sie einen wichtigen Beitrag zur Dekarbonisierung der Intralogistik leisten. Für Unternehmen, die ihre Lagerflotten elektrifizieren oder modernisieren wollen, wäre dies eine interessante neue Option im Bereich der industriellen Energiespeicherung.
Quelle: Jungheinrich erprobt Flurförderzeuge mit Natrium-Ionen-Batterien - Electrive (DE)· Basiert auf der Quelle, KI-gestütztes Rewriting.
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