Jungheinrich, einer der weltweit führenden Hersteller von Flurförderzeugen und Lagerlogistiklösungen, hat praktische Erprobungen von Natrium-Ionen-Akkumulatoren in seinen Industriefahrzeugen gestartet. Das Hamburger Unternehmen arbeitet dabei mit ausgewählten Kundenunternehmen zusammen, die die neue Batterietechnologie unter verschiedensten Betriebsbedingungen im Einsatz testen.
Natrium-Ionen-Technologie gilt als vielversprechende Alternative zur etablierten Lithium-Ionen-Chemie: Natrium ist deutlich häufiger verfügbar und kostengünstiger als Lithium. Gerade vor dem Hintergrund europäischer Bemühungen, die Abhängigkeit von kritischen Rohstoffen zu reduzieren, ist das ein strategisch relevanter Ansatz – auch für den deutschen Maschinenbau und die Logistikbranche.
Im Mittelpunkt der Tests steht die Frage, ob Natrium-Ionen-Zellen den anspruchsvollen Anforderungen des täglichen Lager- und Transportbetriebs gewachsen sind – also wechselnden Temperaturen, intensiven Ladezyklen und hohen mechanischen Belastungen. Erst eine belastbare Felderprobung schafft die Grundlage für eine kommerzielle Serienreife.
Verlaufen die Versuche erfolgreich, könnte Jungheinrich die Natrium-Ionen-Technologie in sein reguläres Produktportfolio aufnehmen. Das hätte weitreichende Folgen für den Markt der industriellen Energiespeicher und könnte auch österreichischen und deutschen Lagerbetrieben neue wirtschaftliche Optionen bei der Elektrifizierung ihrer Flotten eröffnen.
Quelle: Jungheinrich trials materials handling equipment with sodium-ion batteries - Electrive (EN)· Basiert auf der Quelle, KI-gestütztes Rewriting.
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