China produziert heute mehr Solarmodule, als der heimische Markt absorbieren kann – mit weltweiten Folgen für die Preise. Seit 2022 sind die Modulpreise um rund 50 Prozent gesunken, was Eigenheimbesitzer, Gewerbebetriebe und Energieversorger in Deutschland direkt begünstigt. Eine typische Dachanlage mit 10 kWp kostet heute deutlich unter 10.000 Euro – inklusive Wechselrichter.
Was bedeutet das für deutsche Haushalte?
Für Haushalte in Deutschland, Österreich und der Schweiz bedeutet der globale Preisverfall bei Solarmodulen: Photovoltaik-Anlagen amortisieren sich schneller als je zuvor. In Kombination mit einem Heimspeicher – dessen Preise ebenfalls stark gesunken sind – lässt sich ein Eigenverbrauchsanteil von über 70 Prozent erreichen. Das reduziert die Abhängigkeit vom Stromnetz und puffert steigende Netzentgelte ab.
Speicher und Eigenverbrauch als Schlüssel
Die gleiche chinesische Produktionsdynamik, die Solarmodule verbilligt hat, treibt auch den Preisrückgang bei Lithium-Ionen-Akkus. Heimspeicher mit 10 kWh Kapazität sind in Deutschland inzwischen für rund 4.000–6.000 Euro erhältlich – Tendenz weiter sinkend. Das macht die Kombination aus PV und Speicher zur attraktivsten Investition im Bereich Hausenergieversorgung.
Der FT-Kommentar richtet sich gegen protektionistische Reflexe: EU-Strafzölle auf chinesische Solarmodule mögen kurzfristig heimische Hersteller schützen, verzögern aber den Ausbau erneuerbarer Energien. Wer die Klimaziele ernst nimmt, sollte günstige Solarkapazitäten nutzen und stattdessen in Netzinfrastruktur, Genehmigungsverfahren und Fachkräfte investieren.
Quelle: Wasting China’s solar panel surplus is madness - Financial Times - Google News — Solar· Basiert auf der Quelle, KI-gestütztes Rewriting.
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