Malaysia gehört zu den am schnellsten wachsenden Solarmärkten Südostasiens. Die Marktforschungsfirma GlobalData erwartet, dass die installierte Solarkapazität des Landes von 5,8 GW Ende 2024 auf 7,3 GW Ende 2025 steigt und bis 2035 auf 29,7 GW anwächst. Die jährlichen Zubauraten sollen von 1,9 GW im Jahr 2026 auf bis zu 2,7 GW bis 2035 klettern. Damit würde Malaysia die 10-GW-Marke 2028 und die 20-GW-Marke 2032 überschreiten.
Nationales Klimaziel neun Jahre früher erreicht
GlobalData-Analystin Sudeshna Sarmah betonte, dass sich Malaysias Energieinvestitionen seit 2020 deutlich in Richtung Solar verschoben haben. Bis 2025 sind die Kapitalzuweisungen für Solar-PV um rund 2,1 Milliarden US-Dollar gestiegen. Gas bleibt als Ausgleichs- und Spitzenlastkapazität relevant, mit jährlichen Investitionen von 0,2–0,6 Milliarden US-Dollar bis 2030.
Speicher und Netzintegration als Schlüsselfaktoren
Auf Haushaltsebene hat Malaysia ein Fördermodell eingeführt: 600 MYR (ca. 127 Euro) pro kWac, maximal 3.000 MYR (rund 635 Euro) für eine 5-kWac-Anlage. Darüber hinaus sieht Saibasan in schwimmenden Solaranlagen, Agri-PV und gebäudeintegrierten Systemen neue Wachstumsfelder — Technologien, die auch in Europa zunehmend an Bedeutung gewinnen.
Quelle: Malaysia forecast to reach 29.7 GW of solar by 2035 - PV Magazine International· Basiert auf der Quelle, KI-gestütztes Rewriting.
Verwandte Artikel

Hoymiles & TÜV SÜD: Whitepaper für Heimspeicher 2026
Hoymiles und TÜV SÜD haben gemeinsam ein Whitepaper zu Heimspeichersystemen für 2026 veröffentlicht. Das Dokument setzt Maßstäbe für Sicherheit, Kompatibilität und Qualität im privaten Photovoltaik-Speichermarkt.

Mexiko: 5 GW dezentrale Solarenergie bis Ende 2025
Mexiko hat Ende 2025 eine Gesamtleistung von über 5,16 GW dezentraler Photovoltaik erreicht — verteilt auf mehr als 600.000 Kleinanlagen. Das zeigt, wie Haushalts- und Gewerbeanlagen zusammen netzdienliche Kapazitäten aufbauen können.

700 Mio. Dollar für Kohle – während Solar und Wind längst günstiger sind
Die US-Bundesregierung subventioniert veraltete Kohlekraftwerke mit 700 Millionen Dollar – obwohl Solar- und Windenergie schon lange kostengünstiger sind. Das Beispiel zeigt, wie politischer Druck die Energiewende bremsen kann, aber nicht aufhalten wird.

Niederländische PV-Betreiber sollen Einspeisung in Spitzenzeiten drosseln
Die Niederlande kämpfen mit massiver Netzüberlastung: Die beiden größten Verteilernetzbetreiber Liander und Enexis bitten Photovoltaik-Betreiber, ihre Einspeisung in extremen Spitzenzeiten vorübergehend zu reduzieren – und stellen dafür Entschädigungen in Aussicht. Rund 7.300 Kunden warten auf leistungsstärkere Netzanschlüsse.
Kommentare
0 KommentareSei der Erste, der kommentiert.
