Die mexikanische Energieregulierungsbehörde CRE meldet, dass das Land zum Jahresende 2025 eine installierte dezentrale Solarleistung von 5.164,98 MW (rund 5,16 GW) erreicht hat. Grundlage sind 600.368 Einzelanlagen mit jeweils weniger als 0,7 MW Nennleistung. Alle Anlagen unter diesem Schwellenwert zusammen kommen auf 5.189,71 MW bei insgesamt 600.651 Systemen.
Was bedeutet das für dezentrale Energieversorgung?
Dezentrale Photovoltaik erzeugt Strom dort, wo er verbraucht wird — und reduziert damit Netzverluste. Kombiniert mit Heimspeichern (Batteriespeicher) kann diese Art der Erzeugung auch Spitzenlastzeiten entlasten. Mexikos Erfolg zeigt: Auch ohne Großkraftwerke lässt sich durch viele Kleinanlagen eine substanzielle Netzkapazität aufbauen.
Relevanz für deutsche und österreichische Haushalte
In Deutschland und Österreich gelten ähnliche regulatorische Rahmenbedingungen für Kleinanlagen und Eigenverbrauch. Der Balkonkraftwerk-Boom in Deutschland zeigt, dass das Interesse an dezentraler Solarenergie auch hierzulande stark wächst. Mexikos Zahlen belegen, wohin dieser Trend führen kann: Millionen von Kleinanlagen ergeben in der Summe eine ernstzunehmende erneuerbare Kapazität.
Für Haushalte, die eine PV-Anlage planen, unterstreicht das mexikanische Beispiel den Wert einer klaren Einspeiseregelung und stabiler Förderbedingungen. In Kombination mit einem Batteriespeicher — typischerweise 5 bis 15 kWh Kapazität, aktuell ab etwa 4.000–8.000 Euro — lässt sich der Eigenverbrauchsanteil auf 70–80 % steigern.
Quelle: Mexico Reaches 5 Gigawatts of Distributed Solar Power - CleanTechnica· Basiert auf der Quelle, KI-gestütztes Rewriting.
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