Nach dem Ausstieg bei Rimac setzt Porsche den Rückzug aus Randgeschäften fort: Die Batteriezell-Tochter Cellforce wird vollständig geschlossen. Die noch verbliebenen 50 Beschäftigten verlieren ihren Arbeitsplatz. Damit endet ein Projekt, das einst Hochleistungszellen für Motorsport und Sportwagen entwickeln sollte.
Cellforce war mit dem Ziel gegründet worden, leistungsstarke Lithium-Ionen-Zellen für anspruchsvolle Anwendungen im Premium- und Motorsportsegment zu entwickeln. Eine wirtschaftlich tragfähige Basis ließ sich jedoch nicht aufbauen – auch weil der gesamte Markt für Elektro-Premiumfahrzeuge unter erheblichem Druck steht, während asiatische Zellhersteller den Kostenvergleich klar dominieren.
Gleichzeitig stellt Porsche das Geschäft mit E-Bike-Antrieben ein und wickelt die Softwaretochter Cetitec ab, die auf eingebettete Systeme und Steuergeräte für die Automobilindustrie spezialisiert war. Für die betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dürfte die Jobsuche in einem angespannten deutschen Arbeitsmarkt für Automotive-Fachkräfte eine Herausforderung darstellen.
Die Maßnahmen fügen sich in die konzernweite Sparpolitik des Volkswagen-Konzerns ein, der seit Monaten milliardenschwere Effizienzprogramme umsetzt. Für Porsche bedeutet dies eine Konzentration auf das Kerngeschäft: hochwertige Sportwagen. Strategische Alleinstellungsmerkmale bei der Zelltechnologie werden vorerst nicht mehr in eigener Regie verfolgt.
Quelle: Porsche will Batterie-Tochter Cellforce komplett dicht machen - Electrive (DE)· Basiert auf der Quelle, KI-gestütztes Rewriting.
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