Rheem, ein führender amerikanischer Hersteller von Warmwasserbereitern, hat die ProTerra-Produktlinie mit Wärmepumpentechnologie grundlegend überarbeitet. Das Gerät entzieht der Umgebungsluft Wärme und überträgt sie auf das Brauchwasser im Speicher – ein Prinzip, das Arbeitszahlen (COP) von bis zu 3,5 ermöglicht. Im Vergleich zu einem herkömmlichen Elektroboiler bedeutet das eine Energieeinsparung von rund 65–70 %.
Für deutsche Haushalte ist diese Technologie besonders interessant, da Strom hierzulande zu den teuersten in Europa gehört. Ein Wärmepumpen-Warmwasserbereiter, der in Zeiten günstiger Nachtströme oder bei hoher PV-Einspeisung betrieben wird, kann die Warmwasserkosten erheblich senken. Die neue ProTerra-Generation unterstützt laut Hersteller Smart-Home-Protokolle, die genau diese Lastverschiebung ermöglichen.
In Deutschland und Österreich fördert der Staat den Austausch von Gas-Warmwasserbereitern durch effiziente Wärmepumpenlösungen. Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) ermöglicht unter bestimmten Voraussetzungen Zuschüsse auch für Warmwasser-Wärmepumpen. Heimische Hersteller wie Stiebel Eltron oder Ochsner bieten vergleichbare Produkte an – der Markteintritt eines starken US-Anbieters wie Rheem könnte den Wettbewerb beleben.
Die überarbeitete ProTerra-Linie unterstreicht einen globalen Trend: Wärmepumpen verdrängen fossile Heizsysteme nicht nur in der Raumwärme, sondern zunehmend auch bei der Brauchwassererwärmung. Wer eine Photovoltaikanlage auf dem Dach hat, profitiert besonders, da überschüssiger Solarstrom direkt für die Warmwasserbereitung genutzt werden kann.
Quelle: Rheem’s Refreshed ProTerra Heat Pump Water Heater — Manufacturer Interview - CleanTechnica - Google News — Heat Pump· Basiert auf der Quelle, KI-gestütztes Rewriting.
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