Elektromobilität

SPIRIT-E: V2G-Demo mit 40-Tonner – E-Lkw stabilisiert Netz

Das Forschungsprojekt SPIRIT-E hat erstmals live gezeigt, wie ein elektrischer MAN-40-Tonner per bidirektionalem Laden aktiv zur Netzstabilität beiträgt. Die Demonstration mit SBRS-Ladeinfrastruktur und ISO 15118-20 markiert einen Meilenstein für schwere Nutzfahrzeuge.

Was bedeutet das zuhause?

Wenn es um Solar, Speicher, Wechselrichter oder EV-Laden zuhause geht, entscheiden Verbrauch, Dachfläche, Ausrichtung und spätere Erweiterbarkeit gemeinsam.

Élő demo: V2G töltés 40 tonnás elektromos kamionnál

Im Rahmen des Projekts SPIRIT-E wurde in einem Realabor erstmals öffentlich demonstriert, wie ein schwerer Elektro-Lkw netzdienlich eingesetzt werden kann. Ein elektrischer MAN-40-Tonner übernahm dabei die Hauptrolle: Über die Ladeinfrastruktur von SBRS wurde das Fahrzeug bidirektional in das Firmennetz integriert.

Technische Grundlage ist das Kommunikationsprotokoll ISO 15118-20, das intelligentes, bidirektionales Laden zwischen Fahrzeug und Netz standardisiert. Dieses Protokoll ist auch in Deutschland zunehmend relevant, da die Bundesnetzagentur sowie europäische Vorgaben den Aufbau smarter Ladeinfrastruktur vorantreiben.

Das Besondere: Der Lkw konnte im Stand – etwa beim Beladen oder über Nacht – nicht nur Energie aus dem Netz beziehen, sondern auch aktiv rückspeisen und so zur Frequenzstabilisierung beitragen. Für Flottenoperatoren in Deutschland und Österreich eröffnet dies perspektivisch neue Erlösquellen über Regelenergiemärkte.

SPIRIT-E zeigt damit, dass schwere Nutzfahrzeuge weit mehr als reine Transportmittel sein können – sie werden zu mobilen Energiespeichern. Angesichts des wachsenden Anteils erneuerbarer Energien im deutschen Stromnetz könnte diese Flexibilität künftig systemrelevant werden.

Oszd meg
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Quelle: Live-Demo bidirektionales Laden bei E-Lkw von SPIRIT-E - Electrive (DE)· Basiert auf der Quelle, KI-gestütztes Rewriting.

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