Tennessee, bekannt als einer der bedeutendsten Automobilstandorte der USA, hat seine Elektrofahrzeugstrategie grundlegend erneuert. Das neue Ziel: bis 2035 sollen 750.000 leichte Elektrofahrzeuge auf den Straßen des Bundesstaates zugelassen sein. Damit sendet ein traditionell eher konservativ geprägter Südstaat ein starkes Signal für die Verkehrswende – vergleichbar mit ambitionierten Zielen, wie sie in Deutschland oder Österreich bereits länger diskutiert werden.
Ein zentrales Element der Strategie ist der flächendeckende Ausbau des Ladenetzes. Ohne verlässliche Ladeinfrastruktur – ein Thema, das auch deutsche E-Auto-Fahrer gut kennen – sind Massenzulassungsziele kaum erreichbar. Tennessee beherbergt unter anderem das Volkswagen-Werk in Chattanooga, das bereits auf E-Fahrzeugproduktion umgestellt hat, was dem Bundesstaat eine besondere industrielle Ausgangslage verschafft.
Die überarbeitete Strategie legt auch Wert auf soziale Inklusion: Ländliche Regionen und einkommensschwache Haushalte sollen gezielt in den Transformationsprozess einbezogen werden. Diese Zielsetzung erinnert an aktuelle Debatten in der EU, wo Förderprogramme wie der Sozialklimafonds darauf abzielen, die Mobilitätswende gerechter zu gestalten.
Das Jahr 2035 als Zieldatum deckt sich mit dem EU-weiten Verbrennerverbot für Neuwagen – ein Signal, dass sich die globalen Märkte in ihrer Grundrichtung annähern. Für europäische Unternehmen, die in den US-Ladeinfrastrukturmarkt einsteigen wollen, bietet Tennessees klares politisches Bekenntnis eine attraktive Planungsgrundlage.
Quelle: Tennessee updates electric vehicle strategy, targets 750,000 light-duty vehicles by 2035 - WSMV - Google News — EV· Basiert auf der Quelle, KI-gestütztes Rewriting.
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