Wärmepumpen-Warmwasserbereiter (auch: Brauchwasser-Wärmepumpen) gewinnen in Europa und Nordamerika zunehmend an Bedeutung. Sie entziehen der Umgebungsluft Wärme und benötigen dadurch bis zu viermal weniger Strom als herkömmliche Elektroboiler – ein klarer Vorteil angesichts steigender Energiepreise in Deutschland und Österreich.
Ein Meinungsbeitrag in der amerikanischen Portland Press Herald schildert, wie ein anfangs skeptischer Hausbesitzer – der Vater des Autors – schließlich von den Vorteilen eines Wärmepumpen-Warmwasserbereiters überzeugt wurde. Diese Geschichte klingt vielen vertraut: Hohe Anschaffungskosten und Unkenntnis der Technologie bremsen oft die Kaufentscheidung.
In Deutschland werden Wärmepumpen-Warmwasserbereiter über das BAFA-Programm (Bundesförderung für effiziente Gebäude) mit bis zu 25 % der Anschaffungskosten gefördert. Die Gerätepreise liegen je nach Modell zwischen etwa 800 und 2.000 Euro, die Amortisationszeit beträgt bei durchschnittlichem Warmwasserverbrauch drei bis fünf Jahre.
Besonders wirtschaftlich ist der Betrieb in Kombination mit einer Photovoltaikanlage: Überschussstrom vom Dach heizt das Wasser nahezu kostenlos. Wer ohnehin über eine PV-Anlage nachdenkt oder bereits eine besitzt, sollte den Wärmepumpen-Warmwasserbereiter als logische Ergänzung in Betracht ziehen – auch im Hinblick auf die anstehenden Verschärfungen der Gebäudeenergieeffizienz-Richtlinie (EPBD).
Quelle: My dad’s warming up to the heat pump water heater | Opinion - The Portland Press Herald - Google News — Heat Pump· Basiert auf der Quelle, KI-gestütztes Rewriting.
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