Alpine steht seit Jahrzehnten für leichte, benzinbetriebene Sportwagen und Motorsport-Kultur. Mit dem A390 wagt die Renault-Tochter nun den Schritt in die Welt der Elektromobilität — und zielt dabei auf ein breiteres Publikum als klassische Sportwagenfans.
Strategie: Reife vor Marktgeschwindigkeit
Im Gespräch mit electrive betonte Amaury Marzloff, Deutschland-CEO von Alpine, dass die Marke nicht um jeden Preis als Erste am Markt sein will. Wichtiger sei es, ein authentisches Elektrosportwagen-Erlebnis zu schaffen — eines, das dem Alpine-Erbe gerecht wird. Der A390 soll im sportlichen Segment eine echte Alternative darstellen, nicht nur ein Imageprodukt.
Der deutsche Kontext
Für deutsche Käufer ist dieser Ansatz besonders relevant: In einem Markt, in dem Marken wie Porsche und BMW die Messlatte für sportliche Elektroautos hochlegen, muss Alpine mit Substanz überzeugen. Die wachsende Ladeinfrastruktur in Deutschland — unterstützt durch das Deutschlandnetz-Programm — macht sportliche EVs wie den A390 zunehmend alltagstauglich. Preislich dürfte das Modell im oberen Mittelsegment angesiedelt sein, vergleichbar mit anderen Premium-Crossovern im Bereich von 45.000 bis 60.000 Euro.
Alpines Botschaft ist klar: Sportlichkeit und Elektromobilität schließen sich nicht aus. Mit dem A390 will die Marke beweisen, dass ein elektrischer Crossover echte sportliche DNA tragen kann — in der Fahrdynamik, im Design und in der Markenidentität.
Quelle: Alpine sees its electric sports car as more than a niche project - Electrive (EN)· Basiert auf der Quelle, KI-gestütztes Rewriting.
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