Laut dem aktuellen Global EV Outlook der Internationalen Energieagentur (IEA) für 2025 erreichten die weltweiten Verkäufe von Pkw mit Verbrennungsmotor ihren Zenit bereits im Jahr 2017. Seitdem sinken die Absatzzahlen strukturell – und der Aufstieg der Elektromobilität ist nach Einschätzung der IEA nicht mehr umkehrbar. Für die deutsche und europäische Automobilindustrie ist das eine unmissverständliche Botschaft.
BYD geht beim Aufbau seiner globalen Marktstellung einen ungewöhnlichen Weg: Der chinesische Hersteller investiert in eigene, speziell für den Autotransport konzipierte Frachtschiffe. Damit will BYD unabhängig von externen Reedereien werden und seine Exportlogistik nach Europa, Südamerika und Südostasien selbst kontrollieren. Das spart Kosten und erhöht die Liefergeschwindigkeit – ein klarer Wettbewerbsvorteil gegenüber traditionellen Herstellern.
Volkswagen, Stellantis und Ford befinden sich in einem Preiskampf, den sie nicht gesucht haben, aber kaum vermeiden können. Chinesische EV-Hersteller drängen mit deutlich günstigeren Modellen auf den europäischen Markt – auch nach Deutschland und Österreich. Die Traditionsmarken versuchen gegenzuhalten, doch ihre hohen Lohnkosten, bestehende Produktionsstrukturen und Entwicklungskosten machen aggressive Preissenkungen für sie deutlich schmerzhafter als für die schlanker aufgestellten asiatischen Konkurrenten.
Für deutsche Verbraucher könnte der globale Wettbewerbsdruck langfristig positiv sein: Sinkende EV-Preise, ein wachsendes Modellangebot und der Ausbau der Ladeinfrastruktur machen die Elektromobilität zunehmend alltagstauglich. Auch in Deutschland zeigt sich: Wer jetzt auf ein Elektroauto umsteigen möchte, findet mehr Alternativen in allen Preisklassen als noch vor zwei Jahren.
Quelle: The Driven Podcast: Passing “Peak ICE,” BYD’s export armada, and the legacy price war - The Driven· Basiert auf der Quelle, KI-gestütztes Rewriting.
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