Die New Bethel African Methodist Episcopal (AME) Church in Lithonia, Georgia (USA), hat eine Photovoltaikanlage, ein Batteriespeichersystem sowie Ladestationen für Elektrofahrzeuge auf ihrem Kirchengelände in Betrieb genommen. Damit gehört die Glaubensgemeinschaft zu den ersten in Georgia, die beide Technologien gleichzeitig einsetzen.
Besonders bemerkenswert: New Bethel ist der erste kommerzielle Pilotteilnehmer des Förderprogramms Georgia BRIGHT, der in Zusammenarbeit mit dem gemeinnützigen Kreditgeber Capital Good Fund einen Batteriespeicher realisiert hat. Vergleichbare Programme gibt es in Deutschland etwa im Rahmen der KfW-Förderung oder kommunaler Energiegemeinschaften – das US-Modell zeigt jedoch, wie gezielt kirchliche und gemeinnützige Einrichtungen als Ankerpunkte der Energiewende fungieren können.
Das Herzstück des Projekts ist die Resilienzfunktion: Im Falle eines Stromausfalls oder einer Naturkatastrophe kann die Kirche als autarke Energiequelle und sicherer Anlaufpunkt für die Nachbarschaft dienen. Dieses Konzept gewinnt auch in Europa an Bedeutung, etwa bei Gemeinschaftsspeichern oder kommunalen Microgrids.
Die installierten E-Auto-Ladestationen ergänzen das Gesamtkonzept und ermöglichen es Gemeindemitgliedern sowie der Öffentlichkeit, Elektrofahrzeuge mit lokal erzeugtem Solarstrom zu laden. Das Projekt liefert ein überzeugendes Beispiel dafür, wie Bestandsgebäude zu aktiven Akteuren der Energiewende werden können.
Quelle: Georgia church adds solar, storage and EV chargers to campus to act as community’s resilience hub - Solar Power World· Basiert auf der Quelle, KI-gestütztes Rewriting.
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