GPM Investments, einer der größten Convenience-Store- und Kraftstoffeinzelhändler in den USA, hat die Ausweitung seiner Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge bekannt gegeben. Das Unternehmen integriert E-Ladepunkte in bestehende Tankstellenstandorte und folgt damit einem Trend, der auch in Europa längst angekommen ist.
Das Konzept, klassische Tankstellen mit Schnellladestationen zu kombinieren, verfolgen in Deutschland und Österreich bereits Anbieter wie Aral (BP), Shell oder OMV. Kunden können ihr Fahrzeug laden, während sie Einkäufe erledigen oder eine Pause einlegen – ein Modell, das Ladezeiten wirtschaftlich sinnvoll überbrückt und den Umsatz im Shop steigert.
In der EU schreibt die AFIR-Verordnung (Alternative Fuels Infrastructure Regulation) vor, dass entlang der wichtigsten Fernstraßen in regelmäßigen Abständen öffentliche Schnellladepunkte verfügbar sein müssen. Tankstellenbetreiber, die frühzeitig investieren, sichern sich damit nicht nur Fördermittel, sondern auch einen strategischen Wettbewerbsvorteil.
Die Expansion von GPM Investments zeigt exemplarisch, wie sich der klassische Kraftstoffhandel im Zuge der Energiewende neu erfindet. Langfristig dürften Tankstellen, die nicht auf Elektromobilität setzen, einen wachsenden Teil ihrer Kundschaft verlieren – ein Signal, das auch für den deutschen Mittelstand im Tankstellengewerbe relevant ist.
Quelle: GPM Investments expands EV charging - C-Store Dive - Google News — EV· Basiert auf der Quelle, KI-gestütztes Rewriting.
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