In der Umgebung von Neapel haben Unbekannte mehrere HPC-Ladestationen des Betreibers Enel X Way systematisch ausgeraubt und dabei kritische Innenkomponenten entwendet. Laut lokalen Medienberichten wurden an mehreren Standorten gezielt technisch wertvolle Bauteile – vermutlich Steuereinheiten und Kupferkabel – ausgebaut und abtransportiert.
Die Vorgehensweise der Täter deutet auf organisierte Kriminalität hin: Die Einbrüche erfolgten offenbar koordiniert an mehreren Standorten, was auf Insiderwissen oder zumindest gezielte Vorbereitung schließen lässt. Die betroffenen Ladepunkte sind seitdem nicht in Betrieb.
Enel X Way ist einer der größten Betreiber öffentlicher Schnellladeinfrastruktur in Europa. In Deutschland und Österreich sind vergleichbare Vorfälle bislang selten, doch mit dem weiteren Ausbau des Ladenetzes – etwa durch den Deutschlandnetz-Aufbau oder den österreichischen Ladeinfrastrukturplan – rückt die physische Absicherung von Ladesäulen auch hierzulande stärker in den Fokus.
Der Vorfall zeigt, dass der Aufbau einer zuverlässigen E-Auto-Ladeinfrastruktur nicht nur technische und regulatorische Herausforderungen birgt, sondern auch physische Sicherheitsmaßnahmen erfordert. Betreiber und Politik sollten prüfen, wie Ladestationen besser gegen Vandalismus und Diebstahl geschützt werden können.
Quelle: Gezielte Diebstähle legen HPC-Ladestationen bei Neapel lahm - Electrive (DE)· Basiert auf der Quelle, KI-gestütztes Rewriting.
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