Die Internationale Energieagentur (IEA) hat über ihr Ocean Energy Systems (OES)-Programm den Jahresbericht 2025 veröffentlicht. Der Bericht dokumentiert Fortschritte bei Gezeitenströmungs-, Wellen-, Meerestemperatur- und Salzgradienten-Technologien und bescheinigt dem Sektor eine stabile Entwicklung auf dem Weg zur kommerziellen Reife.
Für Deutschland und Österreich ist Ozeanenergie aufgrund der Binnenlage keine direkt nutzbare Technologie. Dennoch ist die globale Entwicklung dieses Segments für die Energiewende relevant: Eine diversifizierte erneuerbare Energiebasis in Europa stärkt die Versorgungssicherheit und kann indirekt Importabhängigkeiten reduzieren.
Atlantikküsten-Staaten wie Portugal, Frankreich und Irland treiben konkrete Pilotprojekte voran, die auch mit EU-Mitteln aus dem Horizon-Europe-Programm gefördert werden. Gezeitenenergie gilt als besonders planbar, da sie den bekannten Mondzyklen folgt – ein Vorteil gegenüber fluktuierenden Quellen wie Photovoltaik oder Wind.
Experten sehen Ozeanenergie langfristig als sinnvolle Ergänzung im europäischen Strommix. Mit konsequenter Forschungsförderung und verlässlichen regulatorischen Rahmenbedingungen könnten Meeresenergie-Anlagen bis Mitte der 2030er-Jahre einen messbaren Beitrag zur europäischen Netzstabilität leisten.
Quelle: Ocean energy is still making waves: new report highlights ‘steady progress’ in the field - Renewable Energy World· Basiert auf der Quelle, KI-gestütztes Rewriting.
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