Mit dem EV2 bringt Kia sein kompaktestes Elektromodell auf den deutschen Markt. Das B-Segment-SUV misst rund vier Meter in der Länge und soll die Ausstattungsqualität des EV6 und EV9 in ein kleineres, stadtfreundlicheres Format übersetzen. Die Konkurrenz ist scharf: Renault 5 E-Tech und der für 2026 erwartete VW ID.2 warten bereits auf Käufer.
Bei einer ersten Ausfahrt, über die electrive.net berichtet, hinterlässt der EV2 einen deutlich reiferen Eindruck, als seine kompakten Abmessungen erwarten lassen. Der Innenraum ist geschickt gestaltet und bietet überraschend viel Platz, die Verarbeitungsqualität entspricht dem Kia-Niveau der größeren Modelle, und auch das Fahrgeräusch bleibt angenehm gering. Fahrdynamisch bewegt sich der kleine Koreaner auf einem soliden Niveau für die Klasse.
Für deutsche Käufer dürfte der Preis eine zentrale Rolle spielen. Im B-Segment-EV-Markt ist mit Einstiegspreisen zwischen rund 22.000 und 30.000 Euro zu rechnen, je nach Akkugröße und Ausstattungsvariante. Wer den EV2 als Firmenwagen nutzt, kann zudem von der 0,25-Prozent-Regelung bei der Dienstwagenbesteuerung profitieren, sofern der Listenpreis unter 70.000 Euro bleibt.
Wie alltagstauglich der EV2 wirklich ist, hängt laut erstem Test maßgeblich von der gewählten Konfiguration ab. Kia wird voraussichtlich verschiedene Akkuvarianten anbieten — wer viel pendelt oder selten an der Ladesäule steht, sollte die größere Batterie einplanen. Insgesamt deutet der erste Eindruck darauf hin, dass Kia mit dem EV2 einen ernstzunehmenden Mitspieler im wachsenden Kleinst-SUV-Segment auf den Markt bringt.
Quelle: Erste Ausfahrt im Kia EV2: Erwachsen im kleinen Format - Electrive (DE)· Basiert auf der Quelle, KI-gestütztes Rewriting.
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