Der US-Bundesstaat Massachusetts hat einen gezielten Wintertarif für Haushalte eingeführt, die ihre Wohnungen mit Wärmepumpen beheizen. Laut Canary Media sparte das Programm den Teilnehmern in der ersten Heizperiode mindestens 37 Millionen US-Dollar (rund 34 Millionen Euro) – ein beachtliches Ergebnis, das die Wirksamkeit flexibler Strompreismodelle unterstreicht.
Das Prinzip ist einfach: Wärmepumpen-Betreiber zahlen außerhalb der Stoßzeiten – also nachts und am Wochenende – deutlich weniger pro Kilowattstunde. Diese zeitvariablen Tarife entlasten gleichzeitig das Stromnetz, da der Verbrauch gezielt in Schwachlastzeiten verschoben wird.
In Deutschland diskutieren Bundesnetzagentur und Energieversorger seit Jahren über intelligente Tarife für steuerbare Verbrauchseinrichtungen wie Wärmepumpen und Wallboxen. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz und das neue Paragraf-14a-Modell gehen in eine ähnliche Richtung, bleiben aber bislang hinter dem Einsparpotenzial des amerikanischen Vorbilds zurück.
Das Beispiel aus Massachusetts zeigt: Technologie allein reicht nicht aus, um die Wärmewende voranzutreiben. Eine smarte Tarifgestaltung, die die Lastprofile von Wärmepumpen berücksichtigt, kann die Akzeptanz bei Verbrauchern erheblich steigern – und das ohne zusätzliche staatliche Subventionen.
Quelle: New winter rates saved at least $37M for Massachusetts heat-pump… - Canary Media - Google News — Heat Pump· Basiert auf der Quelle, KI-gestütztes Rewriting.
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