Smart Europe hat mit Wolfgang Ufer einen neuen Chef, der die Marke in Europa deutlich skalieren möchte – und dabei gleichzeitig auf ihre ursprüngliche Stärke setzt: kompakte, urbane Elektromobilität. Im Rahmen seines ersten großen Interviews als CEO skizzierte Ufer, wie Smart im stark umkämpften europäischen E-Auto-Markt wieder an Profil gewinnen will.
Das bevorstehende Modell Smart #2 gilt laut Ufer als entscheidender Wendepunkt. Das Fahrzeug soll nicht einfach ein weiterer Elektro-SUV sein, sondern europäischen Stadtfahrern eine klare Antwort auf ihre Alltagsbedürfnisse bieten – Wendigkeit, Effizienz und eine unverwechselbare Markenidentität. In deutschen Städten, wo Parkraum knapp und Ladeinfrastruktur weiter ausgebaut wird, könnte genau dieser Ansatz verfangen.
Besonders spannend ist die mögliche Rückkehr eines Zweisitzers – eine direkte Anknüpfung an den legendären Smart Fortwo. Während Konkurrenten wie der Renault 5, verschiedene Tesla-Modelle und chinesische Elektroautos den Markt besetzen, könnte Smart mit einem modernen elektrischen Zweisitzer eine echte Nische besetzen – sowohl in Deutschland als auch in Österreich und der Schweiz, wo Kleinstwagen in der City weiterhin gefragt sind.
Für Ufer geht es bei der Europastrategie um zwei Dinge gleichzeitig: Volumen steigern und Marke schärfen. Wie Smart dabei die Balance zwischen Preiszugänglichkeit und Premiumanspruch hält, wird entscheidend sein – gerade in einem Umfeld, in dem staatliche Förderungen wie der deutsche Umweltbonus weggefallen sind und Käufer zunehmend auf das Preis-Leistungs-Verhältnis achten.
Quelle: smart returns to its roots — and scales up in Europe: Interview with CEO smart Europe Wolfgang Ufer - Electrive (EN)· Basiert auf der Quelle, KI-gestütztes Rewriting.
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