Donald Trump hat den sogenannten Defense Production Act aktiviert, um der US-Kohleindustrie Zugang zu möglicherweise mehreren hundert Millionen Dollar an Bundesmitteln zu verschaffen. Diese neuen Gelder kommen zu den bereits zuvor vom Weißen Haus eingesetzten Subventionen in ähnlicher Größenordnung hinzu.
Die Kohlebranche in den USA befindet sich seit nahezu zwanzig Jahren in einem strukturellen Niedergang. Billiges Erdgas, stark gesunkene Kosten für Photovoltaik und Windenergie sowie eine rückläufige Nachfrage von Stromversorgern haben diesen Wandel vorangetrieben – ein Trend, den auch die Internationale Energieagentur (IEA) als unumkehrbar einschätzt.
Für deutsche und österreichische Beobachter ist der Kontrast zur europäischen Energiepolitik frappierend: Während die EU den Kohleausstieg aktiv vorantreibt und Milliarden in Solarenergie, Windkraft und Wärmepumpen fließen, setzt Washington auf staatlich gestützte Rückwärtsintegration. Kritiker warnen, dass solche Subventionen langfristig höhere Strompreise für amerikanische Haushalte bedeuten könnten.
Die globale Energiewende dürfte durch die US-amerikanische Kehrtwende kaum aufzuhalten sein. Die IEA prognostiziert weiterhin einen deutlichen Ausbau erneuerbarer Kapazitäten weltweit, während der Anteil der Kohle am globalen Strommix sinkt. Für Investoren in Solar- und Windprojekte – auch in Europa – bleibt der Wachstumspfad intakt.
Quelle: Trump to Give Coal Industry More Handouts While Americans Pay - CleanTechnica· Basiert auf der Quelle, KI-gestütztes Rewriting.
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