Der kanadische Ableger von Coca-Cola hat bei der Elektrifizierung seiner Lkw-Flotte einen wichtigen Meilenstein erreicht: Mehr als vierzig Volvo VNR Electric Sattelzüge rollen inzwischen in der ikonischen knallroten Firmenfarbe durch Kanada. Die Erweiterung verlief weitgehend ohne großes Aufsehen – ein bewusster Kontrast zur medienwirksamen Tesla-Semi-Partnerschaft des Erzrivalen Pepsi.
Der Volvo VNR Electric ist ein schwerer Elektro-Sattelzug der nordamerikanischen Klasse 8, der speziell für regionale Verteillogistik entwickelt wurde. Mit bis zu sechs Batteriepaketen erreicht er eine Reichweite von rund 400 Kilometern pro Ladung – damit ist er auch für anspruchsvollere Streckenprofil außerhalb rein städtischer Gebiete geeignet.
Für den deutschen und österreichischen Markt ist dieses Beispiel aufschlussreich: Volvo Trucks gehört zu den führenden Anbietern elektrischer Nutzfahrzeuge in Europa und bietet mit dem FH Electric und dem FM Electric bereits vergleichbare Modelle für den europäischen Schwerlastverkehr an. Große Logistikkonzerne wie DHL, DB Schenker und Rewe testen oder betreiben bereits elektrische Lkw-Flotten in Deutschland.
Angesichts der verschärften CO₂-Flottenstandards für schwere Nutzfahrzeuge in der EU – ab 2030 müssen 45 Prozent der Neufahrzeuge emissionsfrei sein – dürfte die Geschwindigkeit der Elektrifizierung auch hierzulande deutlich zunehmen. Die Entscheidung von Coca-Cola zeigt, dass skalierbare Elektroflotten im Schwerlastbereich längst keine Zukunftsmusik mehr sind.
Quelle: Volvo electric semi scores another real-world win with Coca-Cola - Electrek· Basiert auf der Quelle, KI-gestütztes Rewriting.
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