Die Internationale Energieagentur (IEA) hat einen historischen Wendepunkt dokumentiert: Im Jahr 2025 hat Photovoltaik weltweit mehr neue Erzeugungskapazität zugebaut als Kohle, Gas, Wind und alle anderen Quellen zusammen. Für Deutschland und Österreich, wo der Solarausbau in den letzten Jahren ohnehin Fahrt aufgenommen hat, ist das eine Bestätigung des eingeschlagenen Weges.
Obwohl das globale Energienachfragewachstum 2025 etwas nachließ, stieg der Stromverbrauch weiter kräftig an. Treiber sind vor allem die wachsende Zahl von Elektrofahrzeugen – allein in Deutschland sind bereits Millionen E-Autos zugelassen – sowie der Boom bei Wärmepumpen und der steigende Energiebedarf von Rechenzentren.
Für deutsche Haushalte, die über eine Photovoltaikanlage nachdenken, untermauern die IEA-Zahlen die Wirtschaftlichkeit: Die Systemkosten sind in den vergangenen Jahren deutlich gesunken, und in Kombination mit einem Heimspeicher und einer Wärmepumpe lassen sich Stromkosten nachhaltig reduzieren. Aktuelle Förderungen auf Landes- und Bundesebene können die Investition zusätzlich attraktiver machen.
Die eigentliche Herausforderung liegt nun in der Netzintegration: Wie können immer größere Mengen fluktuierender Solarenergie sicher und kosteneffizient in die Versorgung eingebunden werden? Batteriespeicher, intelligente Laststeuerung und der Ausbau der Übertragungsnetze sind die Schlüsselthemen, mit denen sich Netzbetreiber und Politik in den kommenden Jahren intensiv befassen müssen.
Quelle: IEA: Solar overtakes all energy sources in a major global first - Electrek· Basiert auf der Quelle, KI-gestütztes Rewriting.
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