Der Volkswagen ID.Buzz sollte die Nostalgie des legendären VW Busses in die Elektromobilität überführen – doch sein Einführungspreis von rund 70.000 Dollar (ca. 64.000 Euro) schreckte viele potenzielle Käufer ab. Gerade die Zielgruppe der Baby Boomer, die mit dem Original-Bus aufgewachsen ist, war zu diesem Preis kaum bereit, nochmals zu investieren.
Nun zeigen US-Händler den ID.Buzz für unter 49.000 Dollar (etwa 45.000 Euro) – ein Preisnachlass von fast 30 Prozent. In Deutschland ist der ID.Buzz bereits länger verfügbar und wurde zuletzt ebenfalls mit attraktiveren Konditionen angeboten, was ihn im Vergleich zu anderen elektrischen Familienvans wettbewerbsfähiger macht.
Technisch bietet der ID.Buzz einiges: großzügiger Innenraum, bis zu sieben Sitzplätze, moderne Fahrerassistenzsysteme und die bewährte MEB-Plattform von Volkswagen. Für deutsche Haushalte, die ein elektrisches Familienauto suchen, ist er damit eine ernstzunehmende Alternative zu elektrischen SUVs – zumal der markante Retrodesign nach wie vor ein Alleinstellungsmerkmal darstellt.
Entscheidend wird sein, ob die niedrigeren Preise dauerhaft Bestand haben oder nur kurzfristige Händleraktionen sind. Wer den Kauf eines Elektroautos plant und Platz für die Familie benötigt, sollte den ID.Buzz bei diesem Preisniveau zumindest auf die Shortlist setzen.
Quelle: At under $49,000, Volkswagen’s ID.Buzz might FINALLY be priced right - Electrek· Basiert auf der Quelle, KI-gestütztes Rewriting.
Verwandte Artikel

E-Auto im Winter: Reichweite, Laden zu Hause und Vorheizen
Bei Kälte schrumpft die Reichweite eines Elektroautos spürbar, weil träge Batteriechemie und Innenraumheizung am selben Akku zehren. Vorheizen an der Wallbox, schonendes Nachtladen und kluges Timing im Photovoltaik-Haushalt holen einen großen Teil des Verlusts zurück. Wir zeigen, womit Sie rechnen sollten und wie das E-Auto in die Hausenergie passt.

Niederlande: Netzüberlastung stoppt Wärmepumpen und E-Auto-Laden
Tausende niederländische Haushalte erhalten derzeit Ablehnungsbescheide für neue Wärmepumpen-Anschlüsse und Heimladestationen — das Verteilnetz ist schlicht überlastet. Ein Warnsignal, das auch für deutsche und österreichische Haushalte relevant ist.

GM setzt auf Natrium-Ionen-Speicher und V2G
Auf seinem Empower-Event in San Francisco kündigte GM netzgekoppelte Natrium-Ionen-Batteriespeicher aus US-Produktion sowie V2G-Funktionalität für bestehende Elektrofahrzeug-Kunden per Software-Update an — zwei Schritte, die den Heimspeicher- und Netzmarkt verändern könnten.

150 Kraftwerke: Was EU-Zielkürzungen bei E-Autos das Netz kosten
Werden die EU-Ziele für Elektroautos abgeschwächt, könnte Europa den Gegenwert von 150 neuen Kraftwerken benötigen, um das Stromnetz stabil zu halten. Denn Elektroautos sind nicht nur Fahrzeuge – als mobile Batteriespeicher sind sie ein entscheidender Baustein für die Integration von Solar- und Windenergie.
Kommentare
0 KommentareSei der Erste, der kommentiert.
