Cylib aus Aachen und das norwegische Unternehmen Vianode haben eine Absichtserklärung unterzeichnet, um beim Recycling von Batteriegraphit zu kooperieren. Ziel ist es, aus ausgedienten Lithium-Ionen-Akkus zurückgewonnenes Graphit so aufzubereiten, dass es in Batterien der nächsten Generation eingesetzt werden kann.
Warum Graphit im Fokus steht
Graphit ist ein unverzichtbarer Bestandteil von Batterianoden und gilt in der EU als kritischer Rohstoff. Die europäische Abhängigkeit von chinesischen Importen macht die heimische Wertschöpfungskette anfällig — eine Problematik, die angesichts des Hochlaufs der E-Auto-Produktion in Deutschland und Europa zunehmend politische wie wirtschaftliche Aufmerksamkeit erhält.
Die EU-Batterieverordnung schreibt künftig steigende Rezyklat-Anteile für Schlüsselmaterialien wie Graphit vor. Gelingt es Cylib und Vianode, die Qualität des recycelten Graphits auf Zelltauglichkeit zu heben, könnten beide Unternehmen frühzeitig regulatorische Anforderungen erfüllen und europäische Batteriehersteller mit lokalem Material versorgen.
Nächste Schritte der Kooperation
Die Absichtserklärung bildet die Grundlage für eine gemeinsame Test- und Qualifizierungsphase. Erst wenn das Material die nötigen Spezifikationen erreicht, soll es in die industrielle Zellproduktion einfließen. Für den deutschen Standort — mit Gigafabriken wie der von SVOLT oder Northvolt-Plänen — wäre eine heimische Graphitquelle ein strategischer Vorteil.
Quelle: Cylib und Vianode wollen Batteriegraphit-Kreislauf schließen - Electrive (DE)· Basiert auf der Quelle, KI-gestütztes Rewriting.
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