Kentucky hat sein Ladenetz um zwei neue Standorte erweitert: Je eine Station wurde im westlichen und im östlichen Teil des Bundesstaates in Betrieb genommen. Ziel ist es, sogenannte 'Ladelücken' in ländlichen Regionen zu schließen – ein Problem, das auch in Deutschland und Österreich bekannt ist.
In den USA wird der Ladeinfrastrukturausbau maßgeblich durch das NEVI-Bundesprogramm (National Electric Vehicle Infrastructure) finanziert. Ähnlich wie in Deutschland, wo das Förderprogramm 'Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge' Kommunen und Unternehmen unterstützt, kombiniert NEVI staatliche und private Mittel.
Auch in Deutschland bleibt die ländliche Ladeinfrastruktur ein Schwachpunkt. Während Autobahn-Schnellladenetze wie das IONITY-Netz gut ausgebaut sind, fehlen in vielen Kleinstädten und Gemeinden noch ausreichend Ladepunkte. Der Kentucky-Ansatz – gezielte Standortwahl nach regionalen Lücken – könnte als Modell dienen.
Für deutsche EV-Fahrer ist die Verfügbarkeit von Ladesäulen ein zentrales Kaufargument. Studien zeigen, dass eine dichtere Ladeinfrastruktur die Kaufbereitschaft für Elektroautos signifikant steigert – ein Argument, das auch hierzulande Investitionen in den Netzausbau rechtfertigt.
Quelle: 2 new EV charging sites open in Western and Eastern Kentucky - WBKO - Google News — EV· Basiert auf der Quelle, KI-gestütztes Rewriting.
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